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Licence (entspricht dem Bachelor) in Erziehungswissenschaften (LSE)

Das vorrangige Ziel dieser Licence ist die Vorbereitung auf die vielen verschiedenen Master-Studiengänge, die von der Fakultät für Erziehungswissenschaften und der Hochschule für Lehramt und Erziehung (ESPE) angeboten werden. Doch sie bereitet die Studierenden auch auf die Möglichkeit vor, drei Jahre nach dem Abitur mit ihrem Hochschulabschluss den Eintritt ins Berufsleben zu wagen, - in erster Linie in den Berufsfeldern der sozialpädagogischen Intervention und Mediation und der Beratung bei Fortbildung, Berufsausbildung und / oder beruflicher Orientierung und im weiteren Sinne bei Organisationen, die Maßnahmen in den Bereichen Erziehung und Bildung tragen, finanzieren und bewerten.

Die Licence bezweckt ein Fortführen des Studiums vor allem mit folgenden Master-Studiengängen:

- Master MEEF, Berufe in den Bereichen Unterrichtswesen, Erziehung und Bildung – Grundschulbereich;

- Master MEEF, Berufe in den Bereichen Unterrichtswesen, Erziehung und Bildung, erzieherische Betreuung, angeboten an der Hochschule für Lehramt und Erziehung (ESPE)

- Master EFC, Erziehung Bildung Kommunikation, der auf 5 Fachrichtungen vorbereitet:

  • M2 Wissenschaftskommunikation
  • M2 Bildungs- und Kompetenzplanung
  • M2 Interventionsplanung im sozialpädagogischen Kontext
  • M2 Konzeption, Bildung, Technologie
  • M2 frankophone Forschung (Fernstudium)

 

Diese Licence wird von der Fakultät für Erziehungswissenschaften angeboten zusammen mit der Hochschule für Lehramt und Erziehung (ESPE), die einen Teil der Vorlesungen übernimmt.

Studiengang 1: Sozialpädagogische Mediation und Ausbildungsberatung (MECF)

Er befasst sich spezifisch mit den Berufsfeldern der Fortbildung, der sozialpädagogischen Intervention und Mediation, sowie der Beratung und Begleitung bezüglich einer Ausbildung oder Arbeit.

Studiengang 2: Schulwesen und pädagogische Arbeit (ESAE)

Er befasst sich spezifisch mit den Berufsfeldern der schulischen und ergänzenden Begleitung, der Bildungsförderung und der Bildungsaktivitäten innerhalb der Schulen oder im Vereinswesen.

 

Die erwarteten Kompetenzen (Kenntnisse und Fähigkeiten) bei Abschluss des Bachelors sind folgende:

Spezifische Kompetenzen:

- Die Bewältigung der Herausforderungen, denen die Entscheidungsträger und die Akteure in den Bereichen der Erziehung, der Bildung und des Schulwesens gegenüberstehen, und das Wissen über deren Werte;

- Die Analyse eines Investitionsbedarfs im Bereich der Bildung in Hinblick auf die in den verschiedenen Regionen vorhandenen Maßnahmen und in Hinblick auf die von den Behörden und den Beteiligten der marktbestimmten und der nicht marktbestimmten Arbeitswelt auferlegten Verpflichtungen;

- Die Berücksichtigung der gesellschaftlichen Bedürfnisse bei der pädagogischen Intervention sowie der von den Institutionen getroffenen Maßnahmen;

- Die Unterstützung bei der Ausarbeitung von Bildungsprojekten, individuellen Bildungswegen, und Wegen für den oder hin zum Einstieg ins Berufsleben;

- Das Führen von individuellen Beratungsgesprächen und das Begleiten einer Person bei ihrem Projekt zur beruflichen Eingliederung oder Professionalisierung – von der Ausarbeitung des Projekts über die Suche einer Finanzierungsmöglichkeit bis hin zur Umsetzung;

- Die Entwicklung und Umsetzung von pädagogischen Herangehensweisen, die an das unterschiedliche Publikum und die verschiedenen Studienfächer oder unterrichteten Fachgebiete angepasst sind;

- Die Teilnahme an der Umgestaltung bei berufssoziologischen Laufbahnen und Werdegängen;

- Das Vertrautsein mit der Funktionsweise der Schule als Institution und mit den Interaktionen zwischen den verschiedenen Partnern im Schulwesen;

- Die Überwachung neuer Entwicklungen bei pädagogischen Methoden und Techniken, sowie die Analyse und Formalisierung der beruflichen Praktik aus dem Blickwinkel der Verbesserung der beruflichen Kompetenzen;

- Das Entwickeln eines ersten einfachen Ansatzes, um die wissenschaftliche Problematik rund um Forschungsobjekte in Verbindung mit der Erziehung und Bildung aufzuzeigen.

 

Querkompetenzen:

- Autonomie bei der Literaturrecherche und der kritischen Verarbeitung von Informationen;

- Erstellung von schriftlichen Dokumenten mit wissenschaftlichem Charakter oder von Popularisierungen;

- Die Fähigkeit, menschliche und / oder pädagogische Beziehungen zu unterschiedlichen Zielgruppen aufzubauen;

- Die Fähigkeit, im Team zu arbeiten (Einführung);

- Die Berücksichtigung der Verpflichtungen, die von dem sozioökonomischen Umfeld auferlegt werden, und der Notwendigkeit, die dokumentarischen Quellen in den Bereichen der Erziehung und Bildung laufend zu aktualisieren;

- Der sichere Umgang mit Kommunikationsinstrumenten und –trägern, die im Bereich der Erziehung Anwendung finden, vor allem mit Informationstechnik;

- Die Beherrschung einer Fremdsprache.

 

Was die Eingliederung in die Arbeitswelt und das Verhältnis von Ausbildung und Arbeitsstelle angeht, deckt der universitäre Abschluss mehrere Berufstypen ab, die verschiedenen oder miteinander verbundenen Tätigkeitsbereichen zuzuordnen sind – je nach besetzten Stellen und Strukturen:

Der Ausbilder übermittelt Wissen oder Know-how an ein erwachsenes Publikum. Er bewertet die Ergebnisse, um den Unterrichtsinhalt und die Methoden anzupassen und um dem Ablauf des Lernprozesses zu folgen. Er ist an der Konzeption von pädagogischen Instrumenten beteiligt, er passt die notwendigen Methoden an oder experimentiert. Entsprechend einer Anfrage oder den Bedürfnissen der Unternehmen, kann er abhängig von seinem Fachgebiet eine Intervention gewährleisten (technische Hilfe, Teilnahme an einem Projekt, Studien, …). Je nach Maß an Verantwortung kann er auf Angebotsaufforderungen reagieren, Arbeitsgruppen betreuen, bei der Anwerbung von neuen Mitarbeitern und der Wahl der Beteiligten mitwirken und Verbindungen mit Partnern knüpfen.

Der Ausbildungsberater informiert diejenigen, die sich für eine Ausbildung interessieren (Arbeitnehmer, Unternehmen, Schüler, Arbeitslose), analysiert die Erwartungen und bewertet die früheren Erfahrungen, den Wissensstand sowie das Potenzial. Er berät, hilft bei der Suche nach dem passenden Ausbildungsweg und wählt je nach Strukturziel, geltendem Recht und sozioökonomischem Umfeld die richtigen Fortbildungsmaßnahmen aus. Er begleitet und arrangiert die weitere Umsetzung des gewählten Ausbildungsplans und kann in bestimmten Fällen Informationsrunden leiten. Je nach Maß an Verantwortung kann er eine Arbeitsgruppe koordinieren und sich um die Anwerbung von Ausbildungspraktikanten und die Kundenwerbung von Unternehmen kümmern.

Der Arbeitsberater hilft bei der Lösung beruflicher Probleme (Einstieg in die Berufswelt, Wiedereinstieg, Mobilität, Karriereplanung, Beförderung, Entlassung, Veralterung des Erfahrungsschatzes) verschiedener Menschen (Angestellte, Arbeitslose). Er informiert, berät und begleitet die Menschen bei ihren Schritten und Entscheidungen. Er greift auf erlernte Techniken zurück oder nimmt die Hilfe von Partnern in Anspruch, wenn es um die Evaluation, Orientierung, Ausbildung, Arbeitsstelle, etc. geht. Er führt individuelle Gespräche oder leitet gemeinschaftliche Projekte. Er kann auf eine bestimmte Zielgruppe spezialisiert sein und muss möglicherweise Unternehmen anwerben.

Der Berater für berufliche Orientierung ist ein Experte für das Erziehungs-, Erstausbildungs- und Fortbildungssystem. Er informiert und berät über die verschiedenen Wege beim Studium, bei der Wiederaufnahme des Studiums, bei der Validierung früherer Erfahrungen und bei den Möglichkeiten der Fortbildung. Er muss eventuell Kompetenzbilanzen sowie Tests für die Vorauswahl erstellen.

Der Erziehungshelfer im schulischen oder außerschulischen Umfeld – mit oder ohne Schwerpunkt auf Unterricht im Kunstbereich – übernimmt auf dem Schulgelände (in einer bestimmten, vertraglich festgelegten Stellung) oder bei Vereinen Aufgaben als Aufsicht, Erziehungshelfer oder -leiter. Er kann mit außerschulischen Tätigkeiten und der Hausaufgabenbetreuung beauftragt sein.